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07. November 2007

Mars

admin in Celebrities, Comicsoap, Portraits

Hier mal ein paar Zeichnungen zu Mars. Er ist Schauspieler in der RTL-Soap “Unter uns” und startet gerade mit seinem ersten Album durch. Wir haben ihn auf ein paar Terminen begleitet.

Er überlegt , vielleicht einen eigenen Cartoon zu machen, was natürlich super in das Comicsoap-Konzept passen würde. Deswegen habe ich da mal ein paar Dinge in meinem Stil vorbereitet :-)

Eigentlich ist es ja schon fast Pflicht für einen Soap-Darsteller ;-)

  

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06. November 2007

Dann mal zwischendurch….

admin in Celebrities, Comicsoap, Portraits

… eine ganz aktuelle Meldung :-)

Hier mal eine kleine Zeichnung von Lexington Bridge, die im Rahmen unserer Tour entstanden ist :-)

Da kommen aber noch mehr. Noch mehr Tour, und noch mehr Bilder.

Was da so abging könnt ihr hier sehen

http://www.stars2meet.de/download/LXB/lxb_autograph.mov“

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06. November 2007

Erste rollen und Szenen

admin in Comicsoap, Portraits

Ich habe eine Reihe von shootings mit verschiedenen Models durchgeführt, und auch schon eine Menge Zeichnungen realisiert. Hier mal eine kleine Auswahl:

Das ist Nadja, die die Titelrolle von “Soyana” spielen soll.

Hier auch schon ein paar erste Szenen aus dem Cartoon.

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06. November 2007

Reneé

admin in Comicsoap

Reneé ist Model mit schauspielerischen Ambitionen. Ich hatte ihr Skript und Projekt vorgestellt, und das Ganze hat ihr gefallen. Ich habe sie in der Rolle der Komissarin bei “Soyana” vorgesehen. Sie ist damit einverstanden.

Hier mal 2 Zeichnungen von ihr, die ich auf Basis bestehender Fotos gezeichnte habe.
 

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06. November 2007

Castings

admin in Comicsoap

Ich habe dann angefangen, mir aus verschiedenen Modelsites im Internet einige Models herauszusuchen und  anzuschreiben, die mir als Besetzung der einzelnen Rollen als besonders passend erscheinen. Nach und Nach trudelten  die Antworten ein.

Es ist nicht ganz einfach, daß Konzept in seiner Komplexität einem Außenstehenden klar zu machen. Aber wir arbeiten daran :-))

In jedem Fall macht es einen riesigen Spaß, mit den einzelnen die Rollen zu diskutieren. Tatsächlich arbeitet man da mehr als Regisseur denn als Zeichner.

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06. November 2007

Comicsoap

admin in Comicsoap

Natürlich habe ich es mir nicht nehmen lassen, von Gracia auch ein paar Zeichnungen zu machen. Allerdings habe ich sie im Gegensatz zu den Zeichnungen von Vanessa bewußt malerischer angelegt. In dem Forum auf  www.stars2meet.de habe ich sie den Fans dann mal vorgestellt, und sie kamen recht gut an.
Für mich war das ein Test, inwieweit Stilistiken, die eigentlich eher klassisch daherkommen und nichts mit den gehypten Stilen der Manga und Anims zu tun haben, bei einer jugendlichen Zielgruppe ankommen.

 

Hintergrund dabei ist, daß ich ja immer noch die Manuskripte zu den Cartoons in der Schublade habe, die ich nach Vanessa S. realisieren wollte.
Allerdings war ich mit der Form des fertigen Cartoons nicht wirklich glücklich. Das Format eines Cartoonbandes ist mir zu eindimensional. Das Medium Buch impliziert eine Konsumgewohnheit, die ich eigentlich nicht gemeint hatte. Sieht man die Story als eine lineare Struktur, die vom Anfang bis zum Ende eine zweidimensioale Linie darstellt, hätte ich mir in jedem einzelnen Bild noch mal eine dritte Dimension gewünscht, die in die Tiefe verweist. Jede Zeichnung hatte ja eigentlich eine Geschichte, wie und warum sie so entstanden ist, wie sie entstand. Und dieser Entstehungsprozess bzw. das Spiel mit den einzelnen Elementen, mit den verschiedenen Realitätsebenen, die zum Endresultat verschmolzen, war es eigentlich, um den es mir ging. Die Story war eigentlich nur der Faden, an dem ich diese Perlen zusammengefädelt habe.
Das Endresultat hat aber diese Prioritäten verschoben. Die Story schob sich in ihrer bewußt gewählten Banalität zu sehr in den Vordergrund, während die tatsächlichen Absichten im Fluß der Geschichte untergingen.

Deshalb hatte ich irgendwann beschlossen, die anderen 3 Geschichten, die eigentlich als Trilogie gedacht waren, in einer anderen Form zu realisieren.

Es handelt sich um die Geschichten mit dem Arbeitstitel “Soyana”, “Die vier Steine” sowie “Wolfsschatten”.

Alle drei Geschichten sind eigentlich klassische Cartoon-Genres. “Soyana” ist eine Art Wirtschaftskrimi, eine Detektivgeschichte, “Die vier Steine” die ich eigentlich seinerzeit mit den No Angels realsiseren wollte, eine klassische Phantasy-Geschichte, und “Wolfsschatten” eine Vampir/Wehrwolfstory.
Diese 3 völlig unterschiedlichen Stories sind aber so angelegt, daß sie sich überschneiden. Die Figuren bei “Soyana” treten irgendwann auch in “Die vier Steine” auf so wie umgekehrt. Die Stories verlaufen praktisch zeitlich parallel.

Im Zentrum steht hier ein sehr aufwendiger Zeitplan, in dem ich die einzelnen Handlungsstränge akribisch geplant habe. In der Senkrechten habe ich die Story geplant, in der Waagerechten die unterschiedlichen Location.

“http://www.4toon.de/4toon/Blogg/zeitplan.htm”
So ergeben sich unterschiedliche Möglichkeiten, die Geschichten zu lesen.
Einmal klassisch, die jeweilige Story in der herkömmlichen Abfolge. Auf der Zeitschiene kann ich aber auch sehen, was zur gleichen Zeit in den verschiedenen Geschichten abläuft. Und ich kann drittens ablesen, was in den einzelnen Locations nacheinander geschieht.

Das Medium Cartoonband fällt für die Realisierung eines solchen Projektes aufgrund seiner Eindimensionalität also aus. Zur Zeit verdichten sich für mich die Ideen, diese Story multimedial zu präsentieren. So kann ich mir vorstellen, Teile der Geschichte in Ausstellungen zu präsentieren, andere vielleicht auf unterschiedlichen Hompages, die miteinander verlinkt dann die gesamte Geschichte ergeben.
Wie ein Detektiv muß der Leser dann die Teile recherchieren, bis sich ihm die gesamte Geschichte erschließt. Tut er das nicht, hat er immer noch einzelne Bruchstücke, die jedes für sich auch eine Story erzählen.

In der Diskussion um die Gracia-Zeichnungen im Forum kam dann noch eine weitere Idee auf. Warum nicht Teile der Story auch von anderen zeichnen lassen. Warum nicht die gleiche Story aus unterschiedlichen Sichtweiesn erzählen lassen. Verschiedene Fiktionen zu einer realen Person. Die Idee war verblüffend und faszinierend.

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06. November 2007

GzSz 3000

admin in Celebrities, Comicsoap, Philosophie, Portraits

In eine ähnliche Richtung ging die Anfrage von Andreas Steffen, der in Berlin unter dem Titel “GzSz3000″ eine Ausstellung zur 3000. Sendung der RTL-Soap “Gute Zeiten, schlechte Zeiten” plante. Ausstellung GZSZ3000 Impressionen der Ausstellung Als ständiger Grenzgänger reizte mich die Aufgabe, ein solches Boulevard-Thema als Ansatzpunkt für eine künstlerische Arbeit zu machen. Die sehr deutsche Trennung zwischen E- und U-Kultur ist so lächerlich, daß es eigentlich jeden Creativen in den Fingern jucken muß, diese Grenze zu verwischen. Hinzukam daß die Erzählweise der Soap eigentlich der der Cartoons sehr ähnlich ist, die ich plane. Auch hier werden seperate Handlungsstränge entwickelt, die dann untereinander und miteinander verwoben werden und letztlich zu den einzelnen Serien geschnitten werden. So habe ich mir für meine Arbeit vier Schauspieler ausgesucht (Yvonne Catterfeld, Natalie Alison, Daniel Fehlow, Raphaël Vogt) und habe von Ihnen Portraits angefertigt. Jedes Bild an sich habe ich dann in jeweils 8 Einzelbilder unterteilt. Diese Unterteilung entspricht der Arbeitsweise der Soap. Handlungststränge die die einzelne Person betreffen, werden in Einheiten unterteilt, die dann miteinander verknüpft werden. So kann man die einzelnen Bildelemente zu den Portraits kombinieren, man könnte sie aber auch völlig wild durcheinanderwürfeln. Bei der Ausstellung habe ich einige der Elemente auf den Boden gelegt. Ich hätte auch nichts dagegen gehabt, wenn jemand sie völlig neu zusammengestellt hat, was natürlich niemand gemacht hat. Dennoch steht ja jedes Teilbild nach wie vor in Zusammenhang zu den anderen 7. Jedes Teilbild für sich ist formal ein eigenständiges Bild, sucht aber doch nach der Komplettierung durch die anderen. Das ist die Arbeitsweise und das Erfolgsrezept der Soaps. Sie erregt die Aufmerksamkeit, befriedigt sie aber nicht

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06. November 2007

Vanessa S.

admin in Celebrities, Comicsoap, Philosophie

In meinem Kopf hatte sich die Idee festgesetzt, Stories mit realen Personen zu zeichnen. Aber nicht, wie es die Karikaturisten taten, die irgendwelche Promis überzeichneten und zum Affen machten. Vielmehr stellte ich es mir in der Art vor, wie Regisseure mit Schauspielern arbeiten.

Die Personen sollten möglichst real gezeichnet werden, und man sollte der Arbeit auch ansehen, daß die Akteure auch wirklich mitgearbeitet haben. Also nicht nach irgendwelchen Fotos aus irgendwelchen Archiven gezeichnet waren.

Auch wollte ich ähnlich wie beim Film die Rollen mit Ihnen absprechen.
Und es mußten natürlich Personen sein, die einen hohen Bekanntheitsgrad hatten. Wie sonst sollte sonst der Leser merken, daß es sich nicht im fiktive Figuren handelt.

Da ich schon seit einger Zeit über meine Trickfilmtätigkeit für TV und Musik gearbeitet hatte, fiel meine erste Wahl auch auf das Musikbusiness. Nach einigen unterschiedlichen Verhandlungen konkretisierten sich die Gespräche mit Vanessa S. und ihrem Management.

Vanessa war damals in einer Umbruchphase. Die Verträge mit RTL bezüglich “Deutschland sucht den Superstar” liefen gerade aus, weswegen wir mit unserer gemeinsamen Arbeit etwas abwarten mußten, bis hier alles neu geregelt war.

Und dann ging es los:
Die Storyline war relativ einfach gestrickt, ähnlich der eines Spielfilmes. Allerdings waren in eine rein fiktive Geschichte biografische Fäden eingestrickt. Das Ganze war zwar in die zwanziger Jahre verlegt, entsprach aber im Grunde den Dingen, die sich damals ähnlich im Umfeld abgespielt haben. Für die Zeichnungen haben wir Shootings organisiert. Auch wurde unser gemeinsames Umfeld mit einbezogen. Ihr Manager wurde von den Gangstern erschossen, Bekannte von mir mußten die Gangster “spielen” usw.

Hier ein paar Bilder:




<img src=”http://www.4toon.de/4toon/material/Szenen/VanS/van04.jpg” border=0″>
<img src=”http://www.4toon.de/4toon/material/Szenen/VanS/van05.jpg” border=0″>

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06. November 2007

Das davor

admin in Comicsoap

Natürlich hat alles das hier eine Vorgeschichte, und alles was kommt, ist ohne die wahrscheinlich nicht zu verstehen. Deshalb muß ich  ein wenig nachholen.

Angefangen hat alles eigentlich bei einer Serie von Kindercartoons. Es waren sechs Bände, die ich gezeichnet habe, und die unter dem Namen “Quips” beim Röser-Verlag veröffentlicht habe. Dabei ging es von der Geschichte her um einen kleinen Tümpel, in dem Lurche und Insekten einen fürchterlichen Krieg führten. Irgendwann jedoch befriedeten sie sich, und es kam zum Tümpelsteiner Abkommen, in dem sich unter anderem die Frösche dazu verpflichteten, nie wieder Insekten zu fressen. Nun ja, genug Material, um witzige und freche Geschichten zu erzählen. Voller Anspielungen auf Geschichte und allzu Menschlichem.

Naja, aber die Anspielungen verstand eben die Klientel, für die die Hefte gemacht waren, nicht wirklich ;-) !!! Vorschulalter ist nicht zwingend die richtige Zielgruppe. Wenn die Eintagsfliege anfängt verzweifelt zu heulen, weil ein Frosch sich bei ihr verabschiedet mit dem freundlichen Gruß: “Na denn, bis morgen.” versteht das eine Dreijährige dann doch noch nicht.

Nach 6 Heften und 1,5 Jahren Arbeit hatte ich das dann auch kapiert. Aber egal, meine Geschichten hatte ich ja gezeichnet, und das war ja auch schonmal was.

Und das ist eigentlich das, was mich am Cartoon am meisten faszinierte. Figuren und kleine Welten zu erfinden. Und die miteinander agieren zu lassen.

Jedoch produzierte TV zu der Zeit ein Überangebot an eben diesen Figuren und diesen künstlichen Welten. Das Ganze verlor irgendwie seinen Reiz. Es war zu inflationär. Jedes Tier, das man sich für seine Stories aussuchen konnte, gab es bereits in dutzendfachen Variationen, und es entspricht einfach nicht meinem Ego, einer von vielen zu sein ;-)

Also habe ich mir gedacht, warum nicht Figuren nehmen, die es schon gibt, und die einfach uminterpretieren. Hm, klingt ein wenig Intelektuell, ist es aber auch ;-) Sorry, da müßt ihr durch.

Als Werber, der ich dann ja auch irgendwann mal geworden bin, kennt man ja den Begriff des Images. Und das ist ja nicht etwas, was man nur für Waschmittel erfindet, sondern auch für Menschen, insbesondere die, die in den Medien stehen.

Das fand ich spannend. Zumal mich immer schon das Verhältnis von Schein und Sein interessierte.

Was würden Menschen tun, wenn sie sich selber in eine beliebige Figur versetzen könnten? Wer würden sie sein wollen, und vor allem, was würden sie machen wollen.

Daraus entstand ein Projekt unter dem namen Chattoon. Wir haben ein Internetforum zweckentfremdet. Jeder Teilnehmer konnte eine Figur sein, die ich ihm dann entworfen habe. Die Geschichte wurde einfach weitergeschrieben. Einer fing an und der Nächste erzählte die Story aus seiner Sicht weiter. Die letztendliche Fassung habe ich dann als Cartoon gezeichnet.

Das Ganze verlief sich leider dann in Belanglosigkeit, weil ihm dann doch soetwas wie Dramaturgie und spannenden Wendungen fehlte. Die Story plätscherte irgendwann vor sich hin.

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06. November 2007

Start

admin in Allgemein

Tausendmal angeklickt, jedes Mal überlegt….macht es Sinn? Sich in das Heer beliebiger Blogger einzuordnen, seine doch oh so kostbare Zeit damit zu vergeuden, Dinge zu tun und zu schreiben, die außer einem  selber doch nie jemanden interessieren werden. Naja, ist schon richtig . Aber die Tatsache, daß jeder Durchschnittsberufstätige sich 80%  seiner Tageszeit mit Dingen beschäftig, die außer dem jeweiligen Vorgesetzten keine Sau interessieren…. dann kommt es doch eigentlich darauf auch nicht mehr an.

Also warum dann eigentlich nicht. Das 1001. Mal draufgeklickt. Und gedacht, getan. Schließlich ist 1001 keine so schlechte Zahl für einen Märchenerzähler ;-)

Das muß ich dann aber auch gleich richtig stellen. Märchen erzählen tue ich gerne. Und das werde ich auch. Aber nur mit Personen, die es tatsächlich gibt. Die Grenzen zwischen Dichtung und Wahrheit sind bekanntermaßen fließender, als es zuerst den Anschein hat.

Und genau darum soll es in den Stories gehen.

Aber keine Sorge. Es wird hier keinen ellenlangen Roman geben. Vielmehr hin und wieder kleine Bruchstücke. Die man denn, wenn man will, und absolut nichts besseres zu tun hat, zu kleinen Stories zusammenlegen kann.

Wie im richtigen Leben kann man sich, wenn man neugierig ist, Bruchstücke zusammensuchen. Und sich ein Bild machen. Und zwar im wahrsten Sinne des Wortes.

Neugierig? Also, während ich das jetzt hier so schreibe werde ich es auch langsam. Na, hoffentlich enttäusche ich mich nicht. Nicht daß ich mir mit mir meinen einzigen Leser vergraule ;-)

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